Charité Sonntagsvorlesung am 10. Oktober 2010

"Diagnose Krebs – und nun?" Die Rolle der Pathologie gestern und heute

Wird bei einem Menschen Krebs diagnostiziert, so löst dies bei den Betroffenen, ihren Angehörigen und Freunden einen Zustand tiefer Verunsicherung aus, der sich bis zu blankem Entsetzen steigern kann. Ob dies berechtigt ist, welche grundsätzlichen Möglichkeiten der Diagnose und Therapie gegeben sind und wie man mit Krebs umgehen soll, erläutert Prof. Manfred Dietel, Direktor des Instituts für Pathologie.

Prof. Thomas Schnalke, Direktor des Berliner Medizinhistorischen Museums, geht vor dem Hintergrund, dass die Charité in diesen Tagen ihr 300jähriges Jubiläum feiert, auf die historischen Entwicklungen Mitte des 19. Jahrhunderts ein. Am Beispiel der Forschungen herausragender Berliner Mediziner wie Johannes Müller, Robert Remak und Rudolf Virchow werden die zentralen Merkmale des modernen naturwissenschaftlichen Verständnisses von Krebs vorgestellt.